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Resilienz was ist das - und wie stärke ich meine Resilienz?

Heutzutage ist Resilienz Fähigkeit eine der wichtigsten Fähigkeiten für psychische und physische Gesundheit.

Es ist die Kompetenz, Herausforderungen egal welcher Art erfolgreich anzunehmen, damit umzugehen und das Beste daraus zu machen.

Jeden Tag werden wir mehrmals mit Herausforderungen, Ängsten oder auch Krisen konfrontiert.

Vor allem in den letzten Monaten und Jahren haben wir alle eine Art Dauerstress erlebt, der uns und unsere Gesundheit stark beeinflusst hat.


Was ist eigentlich Resilienz?

Resilienz ist sozusagen das Schutzschild unserer Seele.

Es ist die Fähigkeit, auf Herausforderungen die richtige Perspektive einzunehmen. Sich auf sich und seine Stärken zu besinnen. Lösungsorientiert zu denken und besonnen und voller Selbstvertrauen auf die Anforderungen zu reagieren.


Resilient zu sein bedeutet, dabei gesund zu bleiben - sich angemessen zu erholen und aus unerwarteten Rückschlägen zu lernen. Dabei ist es vor allem wichtig, sich proaktiv auf zukünftige Herausforderungen vorzubereiten.

Resilienzfaktoren sind Schutzfaktoren, die uns gesund und in Balance halten. Wenn wir genügend von diesen Schutzfaktoren haben, verringert sich die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten, und die Wahrscheinlichkeit von Herausforderungen durch das Leben aus der Bahn geworfen zu werden.

Typische Beispiele für Schutzfaktoren sind ein starkes Selbstvertrauen, gesunde Selbstwahrnehmung, Selbstliebe, regelmäßige


Selbstfürsorge, effektive Stressbewältigung und ein gutes soziales Umfeld.


Und natürlich gibt es auch Risikofaktoren- das Gegenteil der Schutzfaktoren.

Typische Risikofaktoren sind immer wiederkehrende Stressoren, mangelndes Selbstvertrauen und mangelnde Selbstliebe.

Auch Schicksalsschläge wie Verlust des Arbeitsplatzes oder der Verlust einer nahe stehenden Person gehören hier dazu.

Es ist wichtig, dass dieses Faktoren nicht überhand nehmen und unseren Alltag bestimmen.


Deswegen ist es wichtig die eigene Resilienz immer wieder zu trainieren.

Hier sind einige Tipps:


  • Leben sie Authentisch - das heißt bleiben sie sich treu. Wenn unser Handeln mit unseren Werten übereinstimmt, dann leben wir authentisch. Eine authentische Person verbiegt sich nicht - sie ist sich selbst treu. Voraussetzung hierfür ist, dass du deine Werte und Ideale kennst

  • Selbstwahrnehmung und Selbstbild stärken- durch unsere Charaktereigenschaften und Fähigkeiten und wie wir diese selbst wahrnehmen - das bestimmt unser Selbstbild. Sich selbst wahrzunehmen mit allen Gefühlen, Gedanken, und Handlungen. Man weiß sich selbst einzuschätzen und kennt seine Wirkung auf andere.

  • Selbsterkenntnis fördern. Wenn wir uns selbst wahrnehmen, dann können wir den nächsten Schritt gehen. Das heißt, dass uns klar wird, was durch unser Handeln passiert - wir beobachten unsere Gedanken, oder auch die inneren Stimmen die sich melden, die unser Leben kommentiert und bewertet. Diese Gedanken emotionslos zu beobachten - also einfach wahrzunehmen und wie aus der Vogelperspektive zu betrachten schafft eine gewisse Distanz zum Thema und hilft uns, zu erkennen wie wir handeln, und was es bewirkt

  • gesund leben - so einfach das klingt, doch es ist nicht immer einfach umzusetzen. Aber ein gesunder Lebensstil ist wichtig um Resilient zu sein, und Energie zu haben für all die Herausforderungen die auf uns warten. Dazu gehört gesundes Essen und Bewegung. Und vielleicht muss man nicht alles auf einmal machen, aber ein Schritt nach dem anderen hilft den Weg zu gehen - starten sie langsam aber bleiben sie dabei. Kleine Schritte helfen und zeigen erste Erfolge.

  • Richtig abschalten und runterfahren: Wie oft passiert es uns dass wir nach Hause kommen und immer noch an die Arbeit denken - vor allem in Zeiten in denen wir im Homeoffice sitzen, fällt das noch schwerer. Eine klare Grenze zu setzen zwischen privatem und beruflichen ist extrem wichtig - es geht auch hier wieder darum Ruhe zu finden und Kraft zu tanken - und das funktioniert nur, wenn sie sich zeit dafür nehmen - für sich!

  • Emotionen im Griff haben: Unsere Gefühle zeigen wie wir uns fühlen, wie wir mit unseren Mitmenschen umgehen und die Welt sehen - sie beeinflussen auch, wie wir mit Problemen und Herausforderungen umgehen. Die eigenen Gefühle im Griff zu haben, dafür müssen wir sie wahrnehmen und kennen bzw. erkennen. Und wenn wir sie benennen können, können wir herausfinden, ob sie nun zur Lösung des Problems beiträgt oder nicht. Meist werden wir realisieren, dass unser Gefühl - die Emotion vielmehr Energie nimmt und es uns schwerer fällt eine Lösung zu erarbeiten. Wenn wir das Gefühl kennen, und wissen dass es uns nicht hilfreich ist, dann können wir anfangen, diese Emotion loszulassen um die Situation lösungsorientiert anzuschauen.

  • Stress erfolgreich meistern und reduzieren. Hier ist es wichtig erstmal herauszufinden was genau uns eigentlich stresst - Was sind die Auslöser und wie wirkt sich der Stress auf unser Leben aus. Und dann geht es darum das was uns stresst zu verringern, oder Möglichkeiten zu finden, wie wir besser damit umgehen

  • Selbstwirksamkeit stärken. Den Glauben an sich stärken - Vertrauen in seine Fähigkeiten gewinnen - an sich selbst zu glauben, Herausforderungen anzugehen und zu meistern.

  • Zur eigenen Meinung stehen. Es ist nicht immer leicht eine eigene Meinung zu haben und diese auch zu vertreten. Aber es ist so unglaublich wichtig das zu lernen - denn auch hier geht es um das Selbstwertgefühlt- das Stärken des Selbstbewusstseins.

  • Ein Netzwerk an Unterstützern aufbauen. Gemeinsam geht es leichter - wenn wir ein Netzwerk aus Freunden, Kollegen und Familie haben, lassen sich viele Krisen leichter meistern. Wir fühlen uns stärker und sind gewappnet für Krisen und Herausforderungen. Ein Netzwerk bekommt eine völlig neue Perspektive, wenn unser Wissen und Können endet - und wir bei unserer Gemeinschaft auf die Hilfe des anderen bauen und vertrauen können. Das stärkt auch unser Selbstvertrauen und erleichtert uns den Umgang mit stressigen Situationen. Mache Herausforderungen sind alleine schwer zu meistern, aber in der Gemeinschaft sind sie machbar.

  • Im Gleichgewicht bleiben - in der Balance. Eine gesunde Priorisierung zwischen Arbeit und Privatem ist wichtig um ausreichend Energie zu haben - Körperliche und psychische Gesundheit sorgt für eine bessere Belastbarkeit und ist somit unabdingbar für eine gute Resilienz.

  • Die eigene Bestimmung finden - Das ZIEL im Leben. Warum stehe ich morgens auf - was ist mein PURPOSE- mein Ziel - mein Motor - Menschen mit einem klaren Ziel und einer klaren Richtung fällt es in schweren Zeiten leichter wieder aufzustehen - sie haben eine klare Perspektive, sowie die notwendige Stabilität, Zuversicht und Entschlossenheit weiterzumachen. Das macht sie widerstandsfähiger, sie erholen sich schneller von Rückschlägen und haben Energie die nächsten Herausforderungen zu meistern.

  • Möglichkeitendenker - Lösungsfinder. Wir stehen immer wieder vor großen Herausforderungen - Probleme die uns als unüberwindbar erscheinen. Manchmal halten sie uns nachts sogar vom Schlafen ab - denn unsere Gedanken kreisen um immer wieder das gleiche Thema. Wir fühlen uns erschöpft, frustriert und gestresst. Das muss aber nicht so sein - denn es gibt Strategien, die uns dabei helfen, Lösungen zu finden. Als erstes müssen wir wieder die Vogelperspektive einnehmen und von außen auf das Thema schauen. Ohne Emotion - mit sachlichem klarem Blick. Es geht darum, eigene Glaubenssätze und Denkmuster loszulassen - und kreative zu erweitern. Durch eine Lösungsorientierung werden wir optimistischer - denn wir haben den Fokus auf die Lösung - das Positive gelegt.


Was das zeigt ist, dass sich Resilienz aus vielen einzelnen Elementen zusammensetzt - vielleicht erkennen Sie ein oder zwei oder drei Schutzfaktoren, die sie noch ausbauen dürfen - Dann setzen Sie sich gerne hin und gehen Sie Schritt für Schritt los - Kleine Schritte führen zum Erfolg und stärken Ihr Selbstvertrauen.

Viel Erfolg!




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